Wunschzettel für Subs?

Ich möchte dir heute das Thema „Wunschzettel-Subs“ näherbringen. Vielleicht hast du den Begriff schon auf Twitter, Instagram oder in Foren gelesen. Er bezeichnet Subs, die eine sehr präzise Vorstellung davon haben, wie sie ihre Unterwerfung erleben möchten. Und du fragst dich, was daran problematisch sein könnte, nicht wahr?

Die Kritik, die oft an „Wunschzettel-Subs“ geübt wird, ist, dass sie ihren dominanten Partnerinnen oder Domina ihre Wünsche vorgeben. Das kann für eine Domina schwierig sein, die ihren eigenen Ideen und Vorlieben nachgehen möchte.

Stell dir vor, du bist auf der Autobahn. Es gibt Regeln zu beachten, die dafür sorgen, dass alle sicher an ihr Ziel kommen. Ähnlich verhält es sich in einer BDSM-Szene. Es gibt Grenzen und Regeln, die beide Parteien vereinbaren, um das Spiel sicher und angenehm zu gestalten.

Ein „Wunschzettel-Sub“ hat seine eigenen Vorlieben, Grenzen und Fantasien festgelegt. Das kann hilfreich sein, um den Rahmen für unser Spiel zu definieren. Wenn seine Wünsche mit meinen Vorlieben übereinstimmen, können wir gemeinsam aufregende und erfüllende Sessions gestalten.

Ich bin aber keine Wunscherfüllerin!

Doch ich muss betonen, dass ich keine Wünscheerfüllerin bin. Ich biete meine Dienstleistungen an, aber ich werde nicht jeden Wunsch erfüllen, der mir genannt wird. Unser Spiel soll uns beiden Spaß machen, nicht nur dir. Es soll mich ebenfalls erregen und mir ermöglichen, mich auszutoben. Wenn wir das im richtigen Rahmen tun, können wir eine perfekte Symbiose erreichen.

Wenn du mir also mit einem „Wunschzettel“ gegenübertrittst, werte ich das nicht als etwas Negatives. Vielmehr sehe ich es als Ausdruck deiner Offenheit und der Kenntnis deiner eigenen Wünsche und Grenzen. Ich werde dich sogar ganz konkret nach deinen Wünschen und Vorstellungen fragen!

Allerdings werden wir deinen Wunschzettel nicht Punkt für Punkt abarbeiten. Ich werde meine eigenen Ideen einbringen und vielleicht den Rahmen etwas erweitern, immer in einer Weise, die für dich angenehm und erregend ist.

Letztendlich ist unser Ziel, ein Spiel zu kreieren, das uns beiden Freude bereitet. Wenn du respektvoll bist und eine gewisse Anpassungsfähigkeit zeigst, dann sollten wir in der Lage sein, eine BDSM-Session zu gestalten, die unsere Wünsche und Vorlieben erfüllt. Hab also keine Scheu, komm zu mir mit deinem „Wunschzettel“, und lass uns gemeinsam ein wunderbares Spiel schaffen!

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