Als Domina ist es mir wichtig, klarzustellen, dass es für mich persönlich absolut ausgeschlossen ist, mit meinen Sklaven in irgendeiner Form penetrativen sexuellen Kontakt zu haben. Diese Art von Beziehung basiert auf Dominanz und Kontrolle, nicht auf sexueller Intimität.
Zu meiner Enttäuschung stelle ich jedoch immer wieder fest, dass diese Tatsache in der Öffentlichkeit, zum Beispiel auf Online-Plattformen wie markt.de, oft missverstanden oder missachtet wird. Obwohl ich als Domina entscheide, wie weit ich gehe, fühle ich mich durch unangebrachte Anfragen und Kommentare manchmal herabgesetzt und entmenschlicht.
Lassen Sie uns eines klarstellen: Obwohl die Sexualität eines Menschen eine private Angelegenheit ist und jeder das Recht hat, seine sexuellen Phantasien auszuleben, sollte dies nie auf Kosten des Respekts für andere geschehen. Als Domina ist es meine Entscheidung, dass Sex für mich ausgeschlossen ist, da es den Kontext meiner Domina-Sklave-Beziehung verändern und meine Position der Dominanz untergraben würde.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass ich die Bedeutung und den Wert von Sexarbeit nicht anerkenne. Sexarbeit ist eine unglaublich wichtige und wertvolle Arbeit, die für die Gesellschaft unerlässlich ist. Sexarbeitende verdienen genauso viel Respekt und Anerkennung wie jeder andere Berufstätige.
Doch bei meiner Entscheidung, mich der Sexarbeit zu enthalten, geht es um mehr als nur Respekt. Es geht darum, die Kontrolle zu behalten, Dominanz auszuüben und den geistigen und mentalen Aspekt der sexuellen Erregung zu nutzen. Es geht darum, durch Worte und Phantasien zu erregen, Vorlieben und Phantasien zu analysieren und jemanden genau dahin zu führen, wo er es am meisten möchte. Dies ist, was mich antreibt und was für mich persönlich mehr Befriedigung bringt als jede Form von Sex.
Es ist mir klar, dass dies für Menschen, die diese Vorliebe nicht teilen oder die nicht mit dem Konzept der BDSM-Beziehung vertraut sind, schwer zu verstehen sein mag. Aber letztendlich geht es um Respekt und Akzeptanz. Jeder Mensch hat das Recht, sein eigenes Ding zu machen und seinen eigenen Weg zu gehen, solange er sich selbst und andere nicht gefährdet.
Insgesamt hoffe ich, dass dieser Beitrag dazu beiträgt, das Missverständnis zu klären und das Bewusstsein für die Art und Weise zu schärfen, wie wir miteinander umgehen. Es ist wichtig, dass wir einander respektieren und einander so akzeptieren, wie wir sind.
Dominante Grüße, deine
Lady Avea

0 comments on “Sex mit einem Sub?” Add yours →